Kisch dokumentiert in seinen autobiografischen Aufzeichnungen schonungslos den soldatischen Alltag während des österreichisch-serbischen Feldzugs von 1914. Auch über ein Jahrhundert nach ihrem Erscheinen haben diese Texte nichts von ihrer Relevanz eingebüßt: Sie konfrontieren uns mit der ganzen Sinnlosigkeit kriegerischer Auseinandersetzungen – und zugleich mit den hohlen Parolen der Kriegs(be)treiber. Summary by Claus Misfeldt